“Der Chemieanlagenbau von www.hering-ag.de bezeichnet die Fertigung von Anlagen für die chemische Produktion und ist nach wie vor von individuellen Lösungen geprägt.
In Chemieanlagen können vielfältige Produkte und Produktstufen gefertigt werden. Hierzu muss vom Chemieanlagenbau ein hohes Maß an Rohstoffen und Arbeitsleistung bereitgestellt werden, da die meisten Anlagen sehr komplex gebaut sind.
Chemieanlagen werden häufig von betreibereigenen Engineering-Abteilungen konzipiert (Conceptual Design und Basic Engineering), um das Know-how ausschließlich auf den Unternehmensbereich zu begrenzen.
Die Ausführung der Arbeiten wird dann von Kontraktoren übernommen, die immer nach den zum Teil sehr engen Spezifikationen der „Owners Engineers“ arbeiten müssen. Verfahren und Technologie gehören in der Regel den Betreibern. Betreibernahe und betreibereigene Engineering-Einheiten übernehmen dann die Rolle des Owners Engineers und arbeiten demzufolge oft für Stammkunden – und zwar sowohl für die Gesellschaften ihres Mutterkonzerns als auch zunehmend außerhalb des Unternehmens.
Bekannt ist der Chemieanlagenbau in der Gesellschaft vor allem durch den Bau von Raffinerien und chemischen Großanlagen. Aber auch zukunftsweisende Projekte wie LNG-Terminals für die Erzeugung, den Transport und die Verarbeitung von flüssigem Erdgas zeichnen den modernen Chemieanlagenbau aus. In jedem Fall muss ein hohes Know-How bereitgestellt werden. Dieses wird in der Regel von Ingenieuren zur Verfügung gestellt, die bei der Planung und Ausführung jeder Anlage hinzugezogen werden.
Da für jede funktionierende Chemieanlage auch weitere industrielle Mittel wie Motoren und Turbinen benötigt werden, sind auch die finanziellen Aufwendungen für den Chemieanlagenbauer immer umfangreicher geworden. Gerade durch den Anstieg der weltweiten Rohstoffkosten und die zunehmende Nachfrage nach Industrieprodukten aus aufstrebenden Ländern ist hier eine gewisse Verknappung der Mittel zu erkennen, die die Chemieanlagenbauer zu mehr Effizienz zwingen.”
