So, wie für jede andere Diät, die man vorhat, auszuprobieren, muss man sich auch für die Atkins Diät zuerst einmal die entsprechenden Informationen besorgen, anhand derer man dann entscheiden kann, ob eine Fastenkur geeignet ist oder nicht. Weiß man vorher schon, dass eine Diät nichts anderes ist, als Überwindung, muss man sich erst gar nicht quälen; der Versuch wird in fast allen Fällen scheitern.
Die Atkins Diät ist eine Umstellung der Essgewohnheiten, die in mehreren Phasen verläuft. Das Problem, was bei dieser Diät entstehen kann, ist, dass man eben mit dieser Umstellung nicht klar kommt. Für einen Vegetarier zum Beispiel ist die Atkins Diät nicht unbedingt geeignet, da die Auswahl der Lebensmittel, die man, vor allem in den ersten Phasen, noch essen darf und will, sehr gering wird.
In der ersten Phase der Atkins Diät wird auf Kohlenhydrate fast ganz verzichtet. Nur ganz wenige Gramm pro Tag sind erlaubt; hier soll bezweckt werden, dass der Körper sich auf die Verwendung der Fettpolster umstellt, um seinen Energiebedarf zu decken. Eier, Fleisch und Fisch sind in der Hauptsache hier erlaubt, aber man sollte darauf achten, dass die wenigen erlaubten Kohlenhydrate aus Obst oder Gemüse stammen. Brot, Nudeln und Kartoffeln beispielsweise sind absolut verboten.
So baut sich bei der Atkins Diät Phase für Phase auf, bis mit der vierten Phase der als Dauerzustand geplante Umschwung erreicht ist. Hier können wieder etwa 60 Gramm Kohlenhydrate gegessen werden; mehr oder weniger, wenn man bemerkt, wieder zuzunehmen, oder an Gewicht zu verlieren. Viele lieben die Atkins Diät, andere raten von ihr ab, wegen zu einseitiger Ernährung, die jedoch mit unschädlichen Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden kann.
